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Maßstab 1:24

Dieser Maßstab wird von der Firma Carrera im Bereich der Heimbahn-Fertigmodelle dominiert. Hier war man mit der Carrera-”Exclusiv”, die aus der alten ”124” weiterentwickelt wurden, präsent. Inzwischen heißt die Produktlinie “Carrera Digital 124”, was anzeigt, daß auch der große Carrera-Maßstab im digitalen Zeitalter angekommen ist. Das Hauptaugenmerk der Fa. Stadlbauer, seit 1999 Eigentümer der Marke “Carrera”, liegt allerdings auf dem volumenmäßig viel größeren Markt der Rennbahnsysteme im Maßstab 1:32 und 1:43, da die großen Bahnen in 1:24 preislich doch eher auf erwachsene Kunden abzielen. Was die Entwicklung von Neuheiten, vor allem von der Modellvielfalt  her gesehen, betrifft, wird eindeutig das “Evolution” bzw. “Digital 132”-System im kleineren Maßstab 1:32 präferiert. Ab 2005  wurde jedoch auch Exclusiv mit einigen technischen Neuerungen versehen, um die Positionierung als Qualitätsprodukt mit höheren Ansprüchen als einfach nur “Spielzeug” herauszuheben. So wurden alle Exclusiv-Fahrzeuge ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen, verstellbaren Chassis ausgerüstet, welches auch wieder über einen Schwingarm verfügte und damit an die Technik der alten 124 und der ersten Exclusiv-Fahrzeuge anknüpft, die auch mit einem Schwingarm-Chassis ausgestattet waren.

Zur Spielwarenmesse 2008 wurde das große Carrera-System in “Carrera Digital 124” umbenannt. Alle Grundpackungen und Fahrzeuge werden nur noch mit digitaler Technik angeboten. Die Marktanteile im Maßstab 1:24 sind wohl nicht groß genug, daß es lohnend wäre, wie bei den anderen Carrera-Systemen analoge und digitale Komponenten parallel anzubieten.  Allerdings können sämtliche Digital 124-Fahrzeuge ohne Umbau auch auf analogen Bahnen verwendet werden, so daß für Besitzer von Carrera 124 und Carrera Exclusiv-Anlagen auch weiterhin neue Fahrzeuge verfügbar sind.

Das Bahnmaterial der Exclusiv bzw. Digital 124 basiert immer noch auf dem 1967 eingeführten System der Carrera 124. Die Oberflächenstruktur ist etwas rauher, auch wurden neue Schienenteile wie etwa ein vierter Kurvenradius oder entbehrliche Dinge wie Engstellen hinzugefügt, prinzipiell lassen sich jedoch alte Carrera 124-Schienen problemlos mit den neuen Schienen kombinieren.

Mit der Firma ”Autoart”, besser bekannt durch ihre Metall-Standmodelle, kündigte sich ab 2005 ein erster Konkurrent im großen Maßstab an. Autoart produziert nicht nur Modelle, sondern kündigte ein komplettes Rennbahnsystem im Maßstab 1:24 an,  wobei das Schienenmaterial dem von Carrera in Optik und Material zu Beginn sehr ähnlich war. Die Autoart-Schienen wiesen eine geringfügig größere Spurbreite auf, waren aber auf den ersten Blick nicht von denen von Carrera zu unterscheiden. 2006 wurden die Bahnteile dann optisch überarbeitet, waren aber nach wie vor nicht im Handel zu finden. Zwischenzeitlich scheint Autoart das Vorhaben wieder aufgegeben zu haben. Das Fahrzeugangebot in 1:24 blieb relativ spärlich; insbesondere Rennfahrzeuge gab es leider nur sehr wenige. Es wurden zwar immer einmal wieder neue Modelle angekündigt, allein die Realisierung dieser Ankündigungen ließ mitunter sehr lange auf sich warten oder blieb ganz aus.

Die Firma BRM aus Italien stellte auf der Spielwarenmesse 2007 eine Reihe von Bausätzen des Porsche 962 in verschiedenen Designvarianten vor. Da diese Bausätze mit fertig lackierter und dekorierter Karosserie angeboten werden, sind sie auch von bastlerisch weniger versierten Rennbahnliebhabern leicht zu ansehnlichen Modellen zusammenzubauen. Diese Bausätze sind jedoch deutlich teurer als die Fertigmodelle von Carrera und Autoart. In der Folgezeit hat BRM sein Fahrzeugangebot weiter ausgebaut und bietet inzwischen auch Fertigfahrzeuge an. Diese sind aber eher für fortgeschrittene “Slotter” geeignet, da sie vielfältige Einstellungen des Chassis ermöglichen, die ein wenig Kenntnis der technischen Gegebenheiten eines solchen Modells voraussetzen. Ab 2015 werden auch Fertigmodelle mit einem Metallchassis angeboten, die nochmals weiter verbessert wurden.

 Maßstab 1:32

Der Maßstab 1:32 ist der “klassische” Heimbahnmaßstab; die größeren Bahnen und Autos in 1:24 wandten sich eher an die professionelleren Fahrer in den Clubs, die Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts in großer Anzahl gegründet wurden. Erst mit dem Aufkommen der Carrera 124 wurde der große Maßstab auch in den Wohn- und Kinderzimmern heimisch.

1:32 war dagegen von Anfang an für die Kinder und Gelegenheitsfahrer gedacht; dieser Maßstab vereinte die Vorzüge von guter Detaillierung und ausreichendem Gewicht (und damit realitätsnäherem Fahrverhalten der Fahrzeuge) mit dem geringeren Platzbedarf der Schienen, mit denen auch in kleineren Räumen ansprechende Anlagen aufgebaut werden konnten.

Im folgenden soll ein kurzer Überblick über einige Hersteller in diesem Maßstab gegeben werden, wobei diese Aufstellung keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, da es gerade in diesem Maßstab eine große Anzahl von Produzenten (auch Kleinserienhersteller) gibt..

Autoart

Eigentlich als Hersteller hochwertiger Metall-Standmodelle in den Maßstäben 1:43 und 1:18 bekannt, stieg Autoart 2002 auch in den Slot-Racing-Markt ein. Die Modelle waren optisch ebenso hochwertig wie die Standmodelle, sind  technisch aber eher einfach gehalten. Zu Beginn konzentrierte sich das Modellprogramm von Autoart auf Straßenversionen exklusiver Sportwagen sowie Rallyefahrzeuge; ab 2007 wurden aber zunehmend auch Rennversionen produziert, die für viele Anhänger des Hobbys interessanter sind. Inzwischen scheint es jedoch so, daß Autoart das Slot-Racing-Engagement wieder aufgegeben hat und sich auf die Stand-Fertigmodelle konzentriert.

Carrera

Der Traditionshersteller aus Fürth, inzwischen in Salzburg beheimatet, stellte 1998 mit der Reihe “Carrera Evolution” ein neues System im altbekannten Maßstab 1:32 vor. Als Nachfolger der berühmten “Universal” kann das System aber nur bedingt gelten, da die Evolution-Autos technisch mit der herkömmlichen 2-Leiter-Technik ausgestattet sind, was einen erheblichen Unterschied zur Universal darstellt. Bei den Schienen der Evolution wird dagegen einfach auf das Bahnsystem der größeren Exclusiv zurückgegriffen und damit im Prinzip auf die alten 124er Schienen, die ja bis auf die leicht unterschiedliche Oberflächenstruktur baugleich sind.

Der Vorteil des geringeren Platzbedarfs einer Evolution-Bahn im Vergleich zur 124 oder Exclusiv ist somit dahin, allerdings sind die Fahrzeuge im Maßstab 1:32 gut auf diesen Schienen zu fahren, da ausreichend Platz zum Fahrbahnrand wie auch zum Fahrzeug der Nebenspur vorhanden ist. Hier kann ggf. sogar auf die sonst obligatorischen Randstreifen verzichtet werden, womit sich dann letztendlich doch ein Raumvorteil ergibt.

Die Fahrzeuge von Carrera Evolution sind inzwischen sehr gut detailliert und erreichen oder überbieten sogar das Niveau der namhaften Konkurrenz. Durch große Wandstärken der Hartplastik-Karosserien sind sie recht stabil, aber auch relativ schwer. Dies kann natürlich ein Nachteil sein, wenn man mit einem solchen Fahrzeug gegen fast durchweg leichtere Fahrzeuge der Konkurrenten antritt. Alles in allem aber handelt es sich um alltagstaugliche, gutmütige Fahrzeuge, die auch eine etwas rauhere Behandlung durch Kinder ohne größere Schäden verkraften.

Inzwischen hat das digitale Rennbahnsystem “Digital 132” als Nachfolger von Carrera “Pro-X (das erste digitale System von Carrera)” die Evolution aus dem Fokus verdrängt, da auch die digitalen Modelle in 1:32 wie die größeren 1:24er durch einfaches Umschalten auf Analogbetrieb umgestellt werden können und so beide Systemvarianten abdecken. Inwieweit Carrera in der Zukunft beide Systeme in 1:32 fortführt, bleibt abzuwarten; das Angebot an neuen Modellen ist inzwischen für Digital 132 größer als für Evolution; teilweise werden die gleichen Modelle für beide Systeme angeboten, teilweise gibt es aber auch Fahrzeuge, die nur für Evolution oder nur für Digital 132 verfügbar sind. Wie oben schon angeführt, stellt dies für Besitzer einer analogen Rennbahn kein Problem dar, da auf einer solchen Bahn auch digitale Modelle betrieben werden können.

Fly

Spanischer Hersteller (Sitz: Madrid), der seit Mitte der 90er Jahre auf dem Markt vertreten ist. Fly war es meiner Ansicht nach zu verdanken, daß es heute eine so große Auswahl an hochdetaillierten Rennbahnfahrzeugen gibt. Nach den Verirrungen der 1980er und 1990er Jahre zeigte Fly, wie Modelle für die Autorennbahn aussehen können. Die Detaillierung hatte inzwischen einen Grad erreicht, der dem hochwertiger Standmodelle nicht nachstand. Ob das in diesem Maße immer notwendig war und die Technik teilweise nicht etwas vernachlässigt wurde , ist sicherlich diskussionswürdig. Fakt ist, daß die Fly-Modelle auf einer Autorennbahn einfach sehr ansprechend aussehen. Da auch kleinste Details wie Antennen, Spiegel, Leitbleche u.ä. filigran dargestellt werden, ist die Gefahr einer Beschädigung dieser Fahrzeuge aber höher als z.B. bei den robusteren Fahrzeugen von Carrera.

Auch bei der Vorbildauswahl bewies die Firma ein ums andere Mal ein “glückliches Händchen”. Die bei der Generation der erwachsenen “Carrera-Kinder”, so beliebten Rennsportwagen der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts fanden  sich bei Fly in großer Anzahl im Programm. Aber auch viele Fahrzeuge nach modernen Vorbildern bot Fly den Anhängern der Autorennbahn  hervorragend nachgebildet an.

Wie oben schon kurz erwähnt, konnte die Technik der Fahrzeuge leider nicht immer das halten, was die hochwertige Optik versprach. Lose an den Achsen befindliche Felgen, in den Radkästen schleifende Reifen und andere Unzulänglichkeiten erfordern bisweilen Nacharbeiten seitens der Käufer. Allerdings ist auch nicht von der Hand zu weisen, daß für viele Kunden gerade das Nachbessern und Optimieren an technisch nicht einwandfreien Modellen einen gewissen Reiz des Hobbys ausmacht.  Alles in allem hat Fly  zu einer Bereicherung der Szene beigetragen, die der Firma hoch anzurechnen ist.

Nach finanziellen Problemen und einigen Umstrukturierungen heißt die Firma inzwischen “Flyslot” und bot auch Modelle unter den Bezeichnungen “Flyers”, Fly alpha” und “Fly Starters” an. Ein weiteres Label der Vergangenheit war “GB Track”. Die Anzahl der Neuheiten und der im jeweils aktuellen Programm befindlichen Modelle ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

Monogram (Revell)

Monogram ist ein bekannter Name aus der großen Slot-Racing-Zeit der 60er. Die amerikanische Firma war damals ein Begriff in der Szene. 2002 stieg Monogram mit Vertriebspartner Revell erneut in das Geschäft ein. 

Die Detaillierung ist auf hohem Niveau, die Vorbildauswahl war zwar zunächst auch amerikanisch orientiert, allerdings sind die Corvette und das Cobra Daytona Coupé Klassiker, die auch bei europäischen Rennen teilnahmen und bei Fans einen hohen Bekanntheitsgrad erzielen. Die 2004 erschienenen Modelle des NSU TT zeigen jedoch den stärker werdenden Einfluß von Revell auf das Modellprogramm. Diese NSU gab es auch von Revell in einer Sonderserie als Metall-Standmodell im Maßstab 1:18. Die 1:32er Rennbahnausführung ist ausgesprochen gelungen und in der Folgezeit schaffte man bei Revell/Monogram einen guten Ausgleich zwischen besonders für den europäischen Markt geeigneten Fahrzeugen und denen für den US-Markt. Das Spektrum der Modelle reicht daher vom Renn-Trabant über europäische Tourenwagen wie dem BMW 320 Gr. 5 bis zu amerikanischen Rennsportlegenden wie z.B. einem Chaparral.

Leider hat sich Revell inzwischen wieder aus dem Markt der Rennbahnfahrzeuge zurückgezogen und konzentriert sich anscheinend auf die traditionellen Plastikbausätze.

MRRC

Britischer Hersteller, ebenfalls seit den 60er Jahren auf dem Slot-Racing-Markt aktiv, neben Fahrzeugen werden auch Zubehörteile wie z.B. hochwertige Regler angeboten.

Zunächst lieferte MRRC Fahrzeuge wie Chaparral und AC Cobra Roadster aus, die auf alten Formen basieren und dadurch schön das Flair der “goldenen” 60er verbreiten. Die Detaillierung ist selbstverständlich nicht so ausgefeilt wie bei Fahrzeugen aus aktuellen Formen, aber vollkommen ausreichend.

Auch hier übernahm man teilweise alte Formen der Firma Monogram und brachte diese mit aktueller Technik wieder auf den Markt.

Die Modellauswahl ist recht klein, Neuheiten gibt es wenige. Dennoch bietet MRRC jedoch schöne Ergänzungen zu Sammlungen im Maßstab 1:32, die nicht auf einen Hersteller fixiert sind.

Ninco

Spanischer Hersteller aus Barcelona. Ninco wurde 1993 gegründet und stieß in die Lücke, die die Traditionalisten wie Carrera und Scalextric durch ihre schlechten Produkte geöffnet hatten. Die Modelle waren deutlich besser detailliert als das, was man zu Beginn der 90er Jahre von anderen Herstellern zugemutet bekam. Auch heute noch sind Ninco-Fahrzeuge durchaus ansprechend, auch wenn sie nicht den Grad an Feinheiten aufweisen wie die Modelle der Konkurrenz aus dem eigenen Lande von Fly. Das Programm von Ninco zielt von der Modellauswahl allerdings stark auf den spanischen Markt ab, d.h. das Thema Rallye ist sehr ausführlich vertreten.

Ninco bietet auch ein eigenes Schienensystem an, welches durchaus Vorteile im Vergleich zu Carrera aufweist. Das Bahnmaterial besteht aus flexiblem, unzerbrechlichen Kunststoff, der ein schnelles Auf- und Abbauen der Bahn ermöglicht. Die Verriegelung der Bahnstücke ist viel einfacher vorzunehmen als bei Carrera und die flexiblen, aber stabilen Verbindungszapfen halten auch der rustikalen Behandlung durch Kinderhände stand. Nachteilig ist die sehr rauhe Fahrbahnoberfläche, die zwar hohen “Grip” bietet, dadurch aber das bei vielen Autorennbahnanhängern so beliebte “Driften” durch die Kurven quasi unmöglich macht. Dies ist mit der glatteren Carrera-Schiene viel besser möglich.

Scalextric

Pionier der elektrischen Autorennbahn aus Großbritannien. 1957, also 6 Jahre vor Carrera, stellte Scalextric sein Slotracing-System vor. In England genauso populär wie Carrera im deutschsprachigen Raum, wurde Scalextric genau wie Carrera zum Gattungsnamen für die Autorennbahn generell. Spricht man hierzulande von einer “Carrera-Bahn”, so sind die “Scalextrics” auf der britischen Insel der Begriff für Autorennbahnen aller Art, egal von welchem Hersteller sie dann wirklich stammen.

Auch Scalextric hat somit eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Wenn auch das Abflauen des Slot-Racing-Booms nicht die tragischen Konsequenzen wie bei Carrera hatte, so war jedoch auch Scalextric in den 1980er und 1990er Jahren nur noch ein schwacher Schatten ehemals ruhmreicher Tage. Im Zuge der Renaissance des Hobbys richtete sich Scalextric dann allerdings an den Maßstäben eines Top-Anbieters wie Fly aus und produziert heute Modelle, die optisch dem Primus aus Madrid nicht mehr nicht nachstehen. Das Modellprogramm ist recht breitgefächert, hier sollten Anhänger aller Sorten von Autos eigentlich fündig werden.

Von Scalextric gibt es ebenfalls ein vor einigen Jahren modernisiertes Bahnsystem (Scalextric “Sport”), welches die Vorteile von Ninco (Flexibilität, leichtes Auf- und Abbauen der Bahn) und die von Carrera (angenehme Fahrbahnoberfläche) verbindet und so eigentlich das optimale System sein müßte. Aber kein Licht ohne Schatten: Der Spurabstand der Scalextric-Bahn ist mit ca. 7,8 cm schmaler als der von Ninco (9cm) und Carrera (10cm). Bei breiten Fahrzeugen im Maßstab 1:32 kann es da schon einmal eng werden, Fahrzeuge im Maßstab 1:24 können prinzipiell nicht gefahren werden, da verfügbare Spurabstand einfach nicht ausreicht.

Auch Scalextric bietet seit einigen Jahren ein digitales Autorennbahnsystem an.

SCX

Zunächst nur der spanische Ableger von Scalextric, war die Marke SCX zunächst im Besitz der Fa. TechniToys und damit eine eigenständige Marke. Etwas verwirrend ist allerdings, daß die SCX-Modelle und Bahnen in Spanien immer noch “Scalextric” heißen, die original Scalextric-Produkte dagegen in Spanien unter der Marke “Superslot” angeboten werden. Spanische Scalextric-Autos sind also in Wirklichkeit SCX-Autos und bei spanischen Superslot Autos handelt es sich um Scalextric-Autos!

Wie beim spanischen Mitbewerber Ninco sind auch bei SCX viele Modelle aus der Rallye-Szene zu finden, da das Thema Rallye in Spanien sehr populär ist. Für Formel 1-Sammler waren Modelle wie der Jaguar oder Minardi-Formel 1 sehr interessant, da es die bei keinem anderen Hersteller gab und aufgrund der Beendigung des Formel 1-Engagements dieser Rennställe auch in absehbarer Zeit nicht mehr geben wird.

SCX bietet ebenfalls ein eigenes Bahnsystem an, welches mit dem (alten) Scalextric-System kompatibel ist, hat aber den Fokus seiner Aktivitäten inzwischen auch auf das digitale Slotracing gelegt, für das ein neues, nicht zu den alten analogen Bahnen kompatibles, Bahnsystem entwickelt wurde. Inzwischen ist SCX bzw. Scalextric Spanien auf einen neuen Firmeninhaber übergegangen; wie sich die Marke in Zukunft neu aufstellen wird, muß abgewartet werden.

Slot.It

Italienischer Hersteller, der früher eher für seine hochwertigen Zurüstteile wie Achsen, Zahnräder etc. bekannt war. Seit einiger Zeit fertigt Slot.It auch Komplettmodelle im Maßstab 1:32. Das erste Modell, ein Audi R8C, war wohl auch aufgrund der Erfolglosigkeit des Vorbildes (zu Rennruhm brachte es die offene Ausführung dieses Fahrzeugs, der Audi R8R) nicht unbedingt ein Bestseller. Aber spätestens mit dem Porsche 956/962 brachte Slot.It einen hervorragend detaillierten, auch technisch sehr guten Renner auf den Markt, der aufgrund seiner guten Fahreigenschaften und der gelungenen Umsetzung eines populären Vorbildes einfach ein Muß im 1:32er Fuhrpark ist. Inzwischen hat sich Slot.It auf Le Mans-Prototypen der 80er Jahre konzentriert und bietet mit Fahrzeugen wie z.B. Sauber-Mercedes C9, Jaguar XRJ 9 oder Lancia LC2 wirklich schön gemachte Modelle für Liebhaber dieser Fahrzeugklasse an. Aluminiumfelgen, gehärtete Präzisionsachsen und separate Motorhalter sind nur einige Ausstattungsmerkmale, die Slot.It-Fahrzeuge von denen der Konkurrenz abheben. Erstaunlicherweise liegen die Modelle preislich trotzdem auf dem Niveau der Mitbewerber und sind daher unbedingt eine Empfehlung wert.

NSR

Wie Slot.It ist NSR ein italienischer Hersteller, dessen Fokus eher auf hochwertiger Technik und Fahrbarkeit der Modelle liegt, statt auf Darstellung der letzten optischen Feinheiten. Allerdings können die Modelle auch von der äußeren Gestaltung überzeugen und mit Modellen wie Porsche 917 K oder Ford GT40 MK IV und Ford P68 gibt es populäre klassische Rennfahrzeuge, die sich technisch auf hohem Niveau bewegen.

 

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