Home_banner800schmal1
modellautos1_18

Formel 1 und IndyCar-Modelle im Maßstab 1:18

Die Formel 1 wurde in Deutschland ab Mitte der 1990er Jahre durch die Erfolge Michael Schumachers und nachfolgend anderer deutscher Spitzenfahrer wie Sebastian Vettel und Nico Rosberg populär wie kaum zuvor. Rennen wurden live und in voller Länge übertragen, im freien Fernsehen wie im Pay-TV. Eine weitere Folge dieses Aufschwungs war und ist, daß Formel 1-Modelle im großen Maßstab 1:18 in früher nie vorstellbarer Anzahl und Detaillierung angeboten werden. Im Jahre 2003 konnte man jedes aktuelle Formel 1-Fahrzeug in 1:18 in die Vitrinen-Startaufstellung fahren, nachdem Minichamps in diesem Jahre auch erstmals ein Minardi-Formel 1-Fahrzeug - normalerweise eher auf den hinteren Startplätzen zu finden -  in dieser Baugröße anbot. Waren es früher nur die Spitzenteams wie Williams, Benetton (mit Schumacher), McLaren und Ferrari, die im großen Maßstab angeboten wurden, konnte man, wie schon erwähnt, auch “Hinterbänkler”-Teams der Sammlung hinzufügen und so theoretisch die gesamte Startaufstellung beispielsweise der Saison 2003 in der Vitrine aufbauen. Neben Minichamps war inzwischen auch Mattel in der Produktion von 1:18-Formel 1-Modellen aktiv, hier hatte man auch die Exklusivlizenz für alle Ferrari-Boliden, die dann erstaunlicherweise 2014 an Bburago ging. Bei Modellen, die von mehreren Herstellern angeboten werden, würde ich aber immer die Minichamps-Ausgaben bevorzugen, da diese einen hochwertigeren Eindruck machen.

Nach 2003 habe ich keine weiteren F1-Modelle mehr gekauft; einerseits unterscheiden sich diese von Jahr zu Jahr bisweilen kaum, andererseits stellte sich wie immer bei diesem Hobby die Platzfrage. Die hier gezeigten Modelle sind also alle fast schon Klassiker von Mitte der 1990er Jahre bis kurz nach der Jahrtausendwende.

 

Die “IndyCar World Series” war das amerikanische Pendant zur Formel 1. Ausgerichtet von der CART (Championchip Auto Racing Teams) war die Serie vor allem durch die große Leistungsdichte interessant, da hier im Gegensatz zur F1 nicht jedes Team ein eigenes Auto bauen mußte, sondern einen Rennwagen durch Kauf der Grundkomponenten Chassis und Motor wesentlich günstiger aufbauen konnte, als wenn das Auto selbst konstruiert werden mußte.

In den 1990er Jahren stellte sich die Situation so dar, daß ein IndyCar bzw. ChampCar (offizielle Bezeichnung) praktisch entweder auf einem Lola- oder Reynard-Chassis basierte, bei den Motoren hatte man die Auswahl zwischen Ford, Honda, Mercedes und Toyota. Einzig das Team Penske leistete sich den Luxus eines eigenen Chassis.

Spannende Rennen waren vorprogrammiert, Seriensieger wie in der Formel 1 waren undenkbar.

Leider kam Mitte der 1990er Jahre der Eigentümer der berühmten Indianapolis-Rennstrecke auf die Idee, daß die ChampCar-Serie nicht “amerikanisch” genug sei und installierte eine weitere Monoposto-Serie, die “Indy Racing League” (IRL). Diese sollte dann mit amerikanischen Fahrern und amerikanischen Autos in den uramerikanischen Ovalen für Furore sorgen. Vor allem war der IRL das berühmte “Indy500”, die 500 Meilen im “Nudeltopf” von Indianapolis vorbehalten. War die IRL zunächst die “2. Liga” des amerikanischen Monoposto-Sports, in der die Fahrer strandeten, die in der “echten” IndyCar-Serie nicht mehr zurechtkamen und dort mit Material fuhren, welches dem in der Konkurrenzserie deutlich unterlegen war, änderte sich das Bild zur Jahrtausendwende: Die ChampCar-Serie verlor mehr und mehr Fahrer und Motorenhersteller an die IRL, die sich dem Ruhm des Indy500-Rennens wohl doch auf Dauer nicht entziehen wollten.

Für mich blieb die ChampCar-Serie die “echte” IndyCar-Serie, auch wenn ihre Popularität in den letzten Jahren stark gelitten hatte. Dies galt allerdings auch für die IRL; auch hier wurden Eintrittskarten verschenkt und die Rennen fanden trotzdem vor weitgehend leeren Tribünen statt. Ende 2008 schließlich folgte eine Fusion der beiden Monoposto-Serien. Alle Modelle meiner Sammlung sind CART-Autos, also Fahrzeuge der IndyCar World Series bzw. der ChampCar-Serie aus der Zeit von 1993 bis 2000.

Um die Bilder in Originalgröße zu sehen, bitte auf das Vorschaubild klicken.

Formel 1:

Benetton-Ford B191

Benetton-Ford B191

Benetton-Ford B192

Benetton-Ford B192

Benetton-Ford B194

Benetton-Ford B194

Benetton-Renault B195

Benetton-Renault B195

Ferrari 412 T2

Ferrari 412 T2

Sauber-Ford C14

Sauber-Ford C14

Ferrari F310

Ferrari F310

Jordan-Peugeot EJR 196

Jordan-Peugeot EJR 196

McLaren-Mercedes MP 4/11

McLaren-Mercedes MP 4/11

Sauber-Ford C15

Sauber-Ford C15

Williams-Renault FW19

Williams-Renault FW19

McLaren-Mercedes MP 4/12

McLaren-Mercedes MP 4/12

Jordan-Peugeot EJR 197

Jordan-Peugeot EJR 197

BAR-Supertec 01

BAR-Supertec 01

Stewart-Ford SF3

Stewart-Ford SF3

Jordan-Mugen Honda EJ10

Jordan-Mugen Honda EJ10

Williams-BMW FW23

Williams-BMW FW23

Ferrari F2002

Ferrari F2002

Toyota TF 102

Toyota TF 102

Sauber-Petronas C21

Sauber-Petronas C21

Jaguar R4

Jaguar R4

Minardi-Cosworth PS03

Minardi-Cosworth PS03

IndyCar:

Lola T93-Ford Newman-Haas Racing

Lola T93-Ford Newman-Haas Racing

Lola T93-Chevy Galles Racing

Lola T93-Chevy Galles Racing

Lola T93-Ford Simon Racing

Lola T93-Ford Simon Racing

Lola T93-Ford Dale Coyne Racing

Lola T93-Ford Dale Coyne Racing

Lola T93-Chevy LeaderCard Racing

Lola T93-Chevy LeaderCard Racing

Penske PC23-Mercedes Penske Racing

Penske PC23-Mercedes Penske Racing

Lola T93-Chevy Euromotorsports

Lola T93-Chevy Euromotorsports

Lola T93-Ford Walker Racing

Lola T93-Ford Walker Racing

Lola T95-Mercedes Team Rahal

Lola T95-Mercedes Team Rahal

Reynard 951-Ford Walker Racing

Reynard 951-Ford Walker Racing

Eagle-Toyota MK V All American Racer

Eagle-Toyota MK V All American Racer

Reynard 981-Ford Team Rahal

Reynard 981-Ford Team Rahal

Reynard 981-Honda Ganassi Racing

Reynard 981-Honda Ganassi Racing

Reynard 981-Honda Walker Racing

Reynard 981-Honda Walker Racing

Reynard 981-Ford Pat Patrick Racing

Reynard 981-Ford Pat Patrick Racing

Reynard 981-Eagle-Toyota All American Racer

Reynard 981-Eagle-Toyota All American Racer

Reynard 981-Toyota Arciero-Wells Racing

Reynard 981-Toyota Arciero-Wells Racing

Reynard 981-Honda Tasman Motorsports

Reynard 981-Honda Tasman Motorsports

Reynard 981-Mercedes Pac West Racing

Reynard 981-Mercedes Pac West Racing

Reynard 991-Ford Pat Patrick Racing

Reynard 991-Ford Pat Patrick Racing

Reynard 991-Ford Team Rahal

Reynard 991-Ford Team Rahal

Reynard 991-Toyota Team Della Penna

Reynard 991-Toyota Team Della Penna

Reynard 991-Mercedes Forsythe Racing

Reynard 991-Mercedes Forsythe Racing

Swift010i-Ford Newman-Haas Racing

Swift010i-Ford Newman-Haas Racing

Reynard-Ford Team Rahal

Reynard-Ford Team Rahal

Reynard-Toyota PPI Motorsports

Reynard-Toyota PPI Motorsports

Home   Modellautos   Autorennbahn   Michel Vaillant   Links   Impressum   Datenschutz